Mercedes A-Klasse

  • Es geht nach wie vor darum, dass der ausgemusterte 2 Liter, durch ein Derivat des 2,5 Liter ersetzt wurde. Da muss der Vergleich gezogen werden. Nicht mit dem knapp 200 PS starken 2,5er den es schon seit Jahren gibt.


    Ich habe auch nie davon gesprochen, dass meine Mutmaßung auf 100% der Käufer zutrifft. Die von mir genannten "85%" beziehen sich auf die Leute, mit denen ich gesprochen habe. Die wollen ein Auto für den Weg von A nach B mit überschaubaren und möglichst realitätsnahen Verbräuchen zur WLTP-Angabe und da kommt man beim Mazda gut ran. Der 2,5er als Ersatz für den 2.0er passt da gut rein. Die restlichen 15% sind die Repräsentativen der Fraktion, dass unter 200 bis 250PS nur Verkehrsbremsen verkauft werden.


    Wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden, zum Glück. Wer viel anbietet, kann viel Verkaufen, hat aber auch hohe Kosten für zig verschiedene Linien im Portfolio.


    Ein M6 Kombi als Elektro mit Knöpfen zu einem bezahlbaren Kurs würde sicherlich Abnehmer finden, eventuell ja dann in 3 bis 4 Jahren. Elektro fährt sich super, da fehlt nur bisschen Geräusch...das wird aber schnell verzichtbar. Vernünftig in Ruhe gleiten...mit 130 kommt man auch ans Ziel ohne viel Zeit einzubüßen und am Ende sogar entspannter. Ich rede hier explizit nicht von Außendienstmitarbeitern, die km schrubben wie böse.


    Eventuell sollte man die Diskussion aber abseits dieses Threads führen...wir sind weit weg von der A-Klasse.

  • Es geht nach wie vor darum, dass der ausgemusterte 2 Liter, durch ein Derivat des 2,5 Liter ersetzt wurde. Da muss der Vergleich gezogen werden. Nicht mit dem knapp 200 PS starken 2,5er den es schon seit Jahren gibt.

    Dann reden wir von unterschiedelichen Dingen. Du beziehst dich auf die Änderung der Motoren im Mazda 3.

    Ich bezog mich rein auf den 2,5 Liter egal in welchchem Auto.


    Ich habe auch nie davon gesprochen, dass meine Mutmaßung auf 100% der Käufer zutrifft. Die von mir genannten "85%" beziehen sich auf die Leute, mit denen ich gesprochen habe.

    Ich meinte deine Schlussfolgerung daraus.

    Weil es durchaus einige Käufer gibt, wo der Verbrauch nicht an erster Stelle steht sondern z.b. die Zuverlässigkeit.

    Also kann man daraus nicht schließen, dass JEDER Hersteller deshalb den niegrigsten Verbrauch als Priorität Nr. 1 im Pflichtenheft hat. Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich zusammenfassen, dass bei den Japanern die Zuverlässigkeit etwas wichtiger ist als der Verbrauch.

    Auf genau das wollte ich oben weiter hinaus.



    Wer viel anbietet, kann viel Verkaufen, hat aber auch hohe Kosten für zig verschiedene Linien im Portfolio.

    Korrekt!



    Elektro fährt sich super, da fehlt nur bisschen Geräusch...

    Wenn du meinst.... ich bin einen Schritt früher und sage E-Antrieb im Individual-Verkehr ist per Definition schon absurd.

    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Das sag ich als Lexus LS430 Fahrer der im Innenraum seeeehr leise ist. Trotz V8 mit nicht mehr 100% OEM AGA.

    Meine Fahrzeuge:
    - Mazda 6 MPS, Bj. 2006 [seit 2011]

    - Mazda RX-7 SA, Bj. 1981 [seit 1981]

    - Lexus LS 430, Bj. 2005 [seit 2019]

    - Toyota Aristo V300, Bj. 2003 [seit 2025]

    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 FL, Bj. 2002 [seit 2017]

    - Mazda 929 HC 3,0 V6, Bj. 1989 [seit 2021]

    - Mazda 6 GY 4WD 2,3i, Bj. 2003 [seit 2024]


    - Mazda 6 GG 2,3i GT, Bj. 2002 [2007-2011]
    - Mazda Xedos 6 2,0i V6, Bj. 1998 [2016-2025]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Blau, Bj. 1998 [2014-2018]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Grün, Bj. 2000 [2019-2025]

  • Punkt 1: geklärt, super!


    Punkt 2: Zuverlässigkeit würde ich an der Stelle voraussetzen, habe ich aber nicht separat erwähnt. Kein Käufer will die Kiste abseits normaler Service-Intervalle in die Werkstatt bringen. Ich habe zwar keine direkten Zahlen, aber ich würde grob davon ausgehen wollen, dass der Normalnutzer (Käufer, nicht Leaser) ohne große Schraubererfahrung rund 10 Jahre einen Wagen besitzt (ausgehend von einem Neuwagen). Bis dahin muss ein Auto Recht problemlos laufen, meiner Meinung nach. Läuft es bis dahin gut, dann hangelt man sich von TÜV zu TÜV.

    An der Stelle sind wir...wobei die aktuelle Situation (Verbrenner vs. Elektro) als zusätzliche Neuanschaffungsbremse fungiert. Kosten für ein perse einfacheres Auto sind noch zu hoch. Im Falle des M6e muss es unter 40K Euro neu gehen (UVP). Ein ähnlich gelagerter Elroq mit großem Akku muss auch noch rund 5k runter, also unter 40.

    Zweitwagen, gebraucht mit 2 bis 3 Jahren seit Erstzulassung sind aktuell auf einem erträglichen Maß im Vergleich zu Verbrennen...da ist (mit passenden Voraussetzungen) der Anschaffungsaufschlag nach 3 Jahren gegessen. Die Akkus sind dabei nicht das Problem...die machen locker 10 bis 15 Jahre mit...danach ist das Auto eh Historie.


    Punkt 3: der E-Antrieb ist meiner Meinung nach Konkurrenzfähig, wenn man kein Vertreter ist oder 400km+ am Tag pendelt. In unserem Fall könnten wir im Jahr locker 2,5 bis 3000€ Spritkosten sparen mit Elektro, einziger Nachteil: bei 2 bis 3 Urlaubsfahrten ca. 1 Stunde länger je Richtung benötigen...verkraftbar.

  • Zuverlässigkeit würde ich an der Stelle voraussetzen, habe ich aber nicht separat erwähnt. Kein Käufer will die Kiste abseits normaler Service-Intervalle in die Werkstatt bringen. Ich habe zwar keine direkten Zahlen, aber ich würde grob davon ausgehen wollen, dass der Normalnutzer (Käufer, nicht Leaser) ohne große Schraubererfahrung rund 10 Jahre einen Wagen besitzt (ausgehend von einem Neuwagen). Bis dahin muss ein Auto Recht problemlos laufen, meiner Meinung nach.

    Mir scheint wir reden an einander vorbei....

    Ich meinte nicht den Wunsch der Käufer, sondern welche Prioritäten der Hersteller setzt! Und da sieht man ja allein schon an der Pannenstatistik, dass die japanischen Hersteller viel besser da stehen. Weil sie (meine Interpretation) mehr Fokus auf Zuverlässigkeit setzen.



    Die Akkus sind dabei nicht das Problem...die machen locker 10 bis 15 Jahre mit...danach ist das Auto eh Historie.

    Aber genau das ist ja das Problem! Dass vorallem E-Autos zum Wegwerf-Artikel werden. Bis auf 2 Ausnahmen, bei denen die Autos beim Kauf 5 Jahre alt waren sind meine Autos die ich kaufe mindestens 15 Jahre alt wenn ich sie kaufe. Siehe Signatur.

    Meine Fahrzeuge:
    - Mazda 6 MPS, Bj. 2006 [seit 2011]

    - Mazda RX-7 SA, Bj. 1981 [seit 1981]

    - Lexus LS 430, Bj. 2005 [seit 2019]

    - Toyota Aristo V300, Bj. 2003 [seit 2025]

    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 FL, Bj. 2002 [seit 2017]

    - Mazda 929 HC 3,0 V6, Bj. 1989 [seit 2021]

    - Mazda 6 GY 4WD 2,3i, Bj. 2003 [seit 2024]


    - Mazda 6 GG 2,3i GT, Bj. 2002 [2007-2011]
    - Mazda Xedos 6 2,0i V6, Bj. 1998 [2016-2025]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Blau, Bj. 1998 [2014-2018]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Grün, Bj. 2000 [2019-2025]

  • Bei der Pannenstatistik wäre ich persönlich vorsichtig: vom wem stammt die? Welche Zahlen sind darin verarbeitet? Sind da Wagen, die über eine Mobilitätsgarantie verfügen und vom Hersteller oder Autohausnetz des Herstellers oder Du Firmen abgeschleppt werden enthalten? Da finden sich sicherlich viele Lücken...als grober Richtwert, okay.


    Autos sind bei uns sowieso Wegwerfartikel. Der geringste Teil wird Wagen mit 15 Jahren plus kaufen. Das trifft meiner Meinung nach dann eher auf Liebhaber bzw. Schrauber zu, die das Auto selber erhalten können. Damit sind im Übrigen sowohl Verbrenner als auch Elektroautos gemeint. Ob bei dem Wagen nun Motor und Getriebe hopps gehen und aufbereitet/getauscht werden müssen oder die Batterie...kommt am Ende aufs selbe raus.


    Elektroautos sind bauteiltechnisch einfacher, hier wird der Wagen nur noch stärker zum Computer, weil die Software immer wichtiger wird. Da bleibt zu hoffen, dass Mazda was technisch Gutes anbieten kann. Im Gegensatz zu bspw. Tesla können sie technisch bessere Autos bauen (wie fast alle etablierten Marken), bei der Software kommt dann der Unterscheid, hier sehen einige etablierte Marken richtig schlecht aus (VW bspw.)


    Elektro wird die Zukunft sein, ob nun mit Batterie oder in 10 bis 15 Jahren eventuell nochmal der Versuch mit Wasserstoff.

  • Bei der Pannenstatistik wäre ich persönlich vorsichtig: vom wem stammt die? Welche Zahlen sind darin verarbeitet? Sind da Wagen, die über eine Mobilitätsgarantie verfügen und vom Hersteller oder Autohausnetz des Herstellers oder Du Firmen abgeschleppt werden enthalten? Da finden sich sicherlich viele Lücken...als grober Richtwert, okay.

    Echt jetzt?!

    Ich dachte wir sind uns hier einig, dass die japanischen und koreanischen Hersteller deutlich zuverlässiger sind als europäische oder amerikanische Autos. Die Pannenstatisik hab ich eigentlich nur alibihalber erwähnt.



    Autos sind bei uns sowieso Wegwerfartikel. Der geringste Teil wird Wagen mit 15 Jahren plus kaufen. Das trifft meiner Meinung nach dann eher auf Liebhaber bzw. Schrauber zu, die das Auto selber erhalten können.

    Du vermischt da 2 Sachen! Ich rede von der Gesamtlebensdauer des Fahrzeugs, du aber offensichtlich nur von der Haltedauer in D/A.

    Aber in beiden Fällen wird die Haltedauer immer kürzer je neuer die Wagen sind. Der E-Antrieb verstärkt das noch zusätzlich.




    Damit sind im Übrigen sowohl Verbrenner als auch Elektroautos gemeint. Ob bei dem Wagen nun Motor und Getriebe hopps gehen und aufbereitet/getauscht werden müssen oder die Batterie...kommt am Ende aufs selbe raus.

    Nein, ist nicht das selbe. Denn mechanische Sachen kann man i.d.R. ohne Eingriff in die Elektronik reparieren. Beim Tausch der Batterie bin ich mir da nicht mehr so sicher, ob das ohne Hersteller-spezifische Diagnose-Software dann überhaupt geht.




    Elektroautos sind bauteiltechnisch einfacher,

    Was aber nicht bedeutet, dass es reparatur-freundlich ist. Denn wenn mal was kaputt wird, sind es dann teuere Baugruppen die ausgetauscht werden müssen.



    weil die Software immer wichtiger wird.

    Das sehe ich eher als Problem. Sieht man ja sehr deutlich an den Handies. Sobald die ein gewisses Alter haben, gibts keine Updates mehr. Dann beginnen Kompatiblitätsprobleme. Wenn die Software beim Auto das wichtigste wird, ist vorprogrammiert, dass darüber die Haltezeit nochmals geringer wird.

    Über die Fehlersuche bei 10 Jahre alten Autos will ich gar nicht nachdenken.....

    Meine Fahrzeuge:
    - Mazda 6 MPS, Bj. 2006 [seit 2011]

    - Mazda RX-7 SA, Bj. 1981 [seit 1981]

    - Lexus LS 430, Bj. 2005 [seit 2019]

    - Toyota Aristo V300, Bj. 2003 [seit 2025]

    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 FL, Bj. 2002 [seit 2017]

    - Mazda 929 HC 3,0 V6, Bj. 1989 [seit 2021]

    - Mazda 6 GY 4WD 2,3i, Bj. 2003 [seit 2024]


    - Mazda 6 GG 2,3i GT, Bj. 2002 [2007-2011]
    - Mazda Xedos 6 2,0i V6, Bj. 1998 [2016-2025]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Blau, Bj. 1998 [2014-2018]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Grün, Bj. 2000 [2019-2025]

  • Punkt 1: da sind wir uns einig. Wenn ich mich auf mein persönliches Umfeld beziehe, dann laufen die Asiaten unauffälliger als die Deutschen. Pannenstatistiken halte ich persönlich nur für nichtssagend aus genannten Gründen.


    Punkt 2: Ich sehe dich eher bei der Kategorie "Schrauber" (absolut positiv gemeint und basierend auf deiner Expertise). Ich habe leider weder den Platz noch die Zeit mich mit großer Schrauberei zu beschäftigen (Interesse wäre schön da). Daher zähle ich mich eher zum Kreis der Konsumenten, die abseits vom Räderwechsel und etwaigen Kleinigkeiten dann eher Hilfe einer Werkstatt benötigen. Aus dem Grund sehe ich die Wagen aus einer etwas anderen Richtung: solange die unauffällig laufen (was unser M6 aktuell noch tut) ist das Halten des Wagens kein Thema (abgesehen von eventuellen "Haben-Will"-Momenten, wenn man mal was neues Interessantes sieht). Fängt das Auto dann langsam an an allen Ecken und Kanten Rum zu zippern...dann steht man recht schnell beim Händler in der Werkstatt und lässt sich eventuell 2 oder 3 Reperaturversuche gefallen. Wenn es dann nicht wieder läuft, dann kommt die "Kosten-Nutzen-Rechnung". Abstoßen und in den sauren Apfel beißen....dafür wieder lange und auch hoffentlich Ruhe.


    Punkt 3: Reparaturen werden in beiden Fällen massive Kosten verursachen. Für uns "Konsumenten" ist es, wie oben schon erwähnt, nicht mit den reinen Ersatzteilkosten und der Zeit erledigt, wir bezahlen eben den Mechaniker noch mit.

    Als kurzes Beispiel: Koppelstangen beidseitig Vorderachse beim Auto meiner Frau (Renault): Vertragswerkstatt knappe 300€, freie Werkstatt Runde 200€. Habe ich dann selber gemacht: 40€ Material und 2 Stunden Zeit. Geht leider nicht immer überall.


    Punkt 4: Reparaturfreundlich ist doch schon seit 20 Jahren nichts mehr. Beispiel von früher: Laguna 3 Türschlösser vorne: da ist ein Sensor drin gewesen, der erkennt ob eine Tür geöffnet wurde und dann entsprechend den Rest entriegelt. In dem Bauteil ist ein Kondensator kaputt - Centartikel - Händler wechselt nur gesamte Baugruppen. 150€+ pro Seite stehen da auf der Rechnung. Preise von vor rund 20 Jahren. Möchte nicht wissen was es heute kostet.


    Punkt 5: wenn das Auto ins End of Life kommt und es mit einem brauchbaren Softwarestand hinterlassen wird, dann ist meiner Meinung nach alles okay. Ist nicht anders bei unserem M6, der bekommt auch keine Updates mehr, obwohl sich manche Fehlerchen scheinbar reproduzieren lassen. Sind aber verkraftbar und man lernt mit Leben. Schwierig wird es, wenn man von Servern abhängig sein sollte, die irgendwann abgeschaltet werden.

    Wenn ich da an VW denke, dann haben die Recht schnell nach dem Release vom (glaube Golf 7 oder 8) die zentrale Steuereinheit getauscht gegen eine stärkere und die frühen Käufer von Updates abgeschnitten mit dem Hinweis, dass die Hardware nicht mehr passt. Das ist aber eben auch schon Jahre her. Daher ist das auch nichts "Neues" für die Elektroautos.


    Generell, wie schon gesagt, bin ich da in der Richtung Konsument unterwegs. Solange das Auto tut was es soll, behalte ich meinen M6 gerne, ist ein fantastisches Auto! Wenn er aber anfängt mehr Geld zu Kosten als er soll (sprich: Viele Kleinigkeiten, die sich summieren), dann ist er Geschichte. Unterm Strich ist es nur ein Mittel für die Bewegung von A nach B. In meinem Fall bisher nahezu reibungslos. Daher würde ich im Falle eines Falles gerne bei Mazda bleiben, dann aber halt elektrisch, weil:

    - Design sagt mir zu

    - ich hoffe, dass die Basis wieder 10 Jahre+ mitmacht

    - Preis-Leistung im oberen Drittel mitspielt (einziger Konkurrent momentan wäre ein Elroq, der spielt aber auch in einem anderen Formfaktor)


    Das Thema Handy sehe ich wieder etwas anders: ich hab damals fast jährlich Mittelklasse-Gerät gegen Mittelklasse-Gerät getauscht. Mit dem Pixel6 habe ich dann mal etwas mehr Geld in die Hand genommen und habe es seit Release. Hier kommt Hardware vom direkten Software-Hersteller. Stets auf dem neuesten Stand und das mit ganz vorne. Solange es supported wird, werde ich das auch behalten. Nichts daran macht den Eindruck, dass es langsamer wird. Daher scheinbar auf das richtige Pferd gesetzt und aufs Jahr bezogen weit günstiger unterwegs als mit regelmäßigem Tausch. Ist aber auch eine ganz andere Kategorie als bspw. Autos.

  • Punkt 2: Ich sehe dich eher bei der Kategorie "Schrauber" (absolut positiv gemeint und basierend auf deiner Expertise). Ich habe leider weder den Platz noch die Zeit mich mit großer Schrauberei zu beschäftigen (Interesse wäre schön da). Daher zähle ich mich eher zum Kreis der Konsumenten, die abseits vom Räderwechsel und etwaigen Kleinigkeiten dann eher Hilfe einer Werkstatt benötigen. Aus dem Grund sehe ich die Wagen aus einer etwas anderen Richtung: solange die unauffällig laufen (was unser M6 aktuell noch tut) ist das Halten des Wagens kein Thema (abgesehen von eventuellen "Haben-Will"-Momenten, wenn man mal was neues Interessantes sieht). Fängt das Auto dann langsam an an allen Ecken und Kanten Rum zu zippern...dann steht man recht schnell beim Händler in der Werkstatt und lässt sich eventuell 2 oder 3 Reperaturversuche gefallen. Wenn es dann nicht wieder läuft, dann kommt die "Kosten-Nutzen-Rechnung". Abstoßen und in den sauren Apfel beißen....dafür wieder lange und auch hoffentlich Ruhe.

    Aber das meine ich doch nicht?!

    Ich meine, dass die Qualität der Fahrzeuge allgemein (egal welcher Hersteller und Antrieb) schlechter bzw. weniger langlebig wird. Das ist zum Teil dafür, dass die Haltedauer sinkt.



    Punkt 4: Reparaturfreundlich ist doch schon seit 20 Jahren nichts mehr.

    Bitte nicht pauschalisieren! Das ist ja noch von Hersteller zu Hersteller und von Modell zu Modell unterschiedlich. Wenn man sich halt nicht damit beschäftigt und nach alternativen Reparatur-Methoden oder Teile-Quellen sucht, zahlt man den hohen Preis aus Bequemlichkeit.

    Ich wollte einfach nur sagen, dass es beim E-Auto noch schlimmer wird.



    Punkt 5: wenn das Auto ins End of Life kommt und es mit einem brauchbaren Softwarestand hinterlassen wird, dann ist meiner Meinung nach alles okay.

    Wer gibt dir eine Garantie dafür?



    Schwierig wird es, wenn man von Servern abhängig sein sollte, die irgendwann abgeschaltet werden.

    Genau das meinte ich auch, ohne er erwähnt zu haben.




    Generell, wie schon gesagt, bin ich da in der Richtung Konsument unterwegs. Solange das Auto tut was es soll, behalte ich meinen M6 gerne, ist ein fantastisches Auto! Wenn er aber anfängt mehr Geld zu Kosten als er soll (sprich: Viele Kleinigkeiten, die sich summieren), dann ist er Geschichte.

    Und diese Haltung halte ich für überholt. Weil die Nachfolger mittlerweile nicht mehr besser sind. Sie kosten nur extrem Viel Geld in der Anschaffung. Das wird interessanterweise oft vergessen oder gekonnt ignoriert.

    Wenn ich angenommen in 30 Jahre Nutzungszeit 2 Gebrauchtwagen kaufen, statt 4-5 Neuwägen kann ich mit dem gesparten Geld aus den Anschaffungskosten die 2 "älteren" sehr lange reparieren und somit nutzen.

    Meine Fahrzeuge:
    - Mazda 6 MPS, Bj. 2006 [seit 2011]

    - Mazda RX-7 SA, Bj. 1981 [seit 1981]

    - Lexus LS 430, Bj. 2005 [seit 2019]

    - Toyota Aristo V300, Bj. 2003 [seit 2025]

    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 FL, Bj. 2002 [seit 2017]

    - Mazda 929 HC 3,0 V6, Bj. 1989 [seit 2021]

    - Mazda 6 GY 4WD 2,3i, Bj. 2003 [seit 2024]


    - Mazda 6 GG 2,3i GT, Bj. 2002 [2007-2011]
    - Mazda Xedos 6 2,0i V6, Bj. 1998 [2016-2025]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Blau, Bj. 1998 [2014-2018]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Grün, Bj. 2000 [2019-2025]

  • Ich denke, dass die Qualität auch nie wieder besser werden wird. Für die "Ewigkeit" kann und will keiner mehr bauen. Hält es lange, ist der Preis noch ungerechtfertigter als jetzt. Da driftet man dann aber auch ab in Richtung Aktien, Anlegererwartungen, usw.

    Da muss man sich mit der Situation leider arrangieren. Kann man "schrauben", hat man die Zeit dazu (auch um es sich anzueignen), dann kann man mit älteren gebrauchten Autos auch wahnsinnig glücklich werden. Die meisten leben mit dem wie es aktuell ist.


    Zur Reparaturfreundlichkeit will ich nicht zwingend pauschalisieren, aber es gibt da schon ein Bruch zu der Zeit, als immer mehr elektrische Bauteile Einzug gehalten haben. Mechanik ist das eine, Elektronik das weitere und Software nimmt immer stärker Platz 3 ein. Es wird spezialisierter, es wird mehr hochintegrierten Komponenten geben, weil damit vermutlich Kostendeckender produziert werden kann. Einheitsteile in rauen Stückzahlen und dann Einkaufspreise drücken. Da spielen dann schon 100stel Cent pro Stück eine immense Rolle, wenn die Stückzahl skaliert.


    Für einen brauchbaren Softwarestand gibt dir absolut niemand eine Garantie, das wollen die nicht. Da geht es eher nach: Welche Krücken mutet man der Kundschaft bewusst zu.


    Wenn ich beim letzten Punkt noch die "vergeudete" Zeit einbeziehen für Werkstattbesuche, eigene "Fehleranalysen", Recherchen, Ärger mit der Kiste unterwegs, usw. dann schrumpft für mich persönlich der finanzielle Aufwand. Es mag sein, dass man draufzahlt...die wahrscheinlich ist hoch (gebe ich zu), aber ich halte diesen für überschaubar. Ich rede aktuell von etwa 30 Jahren und 3 Autos.

    Der Megane meiner Frau wurde vor kurzem 16 Jahre. Im Besitz seit 6 Jahren und günstig mit 2 oder 3 Macken geschossen...ausreichend für den Anwendungsfall, muss noch bis zum nächsten TÜV, dann hat er seinen soll erfüllt.

    Der M6 war eine Tageszulassung mit über 30% Rabatt. Ich würde auch beim Nachfolger keinen Wagen konfigurieren. Entweder ein Händler hat was passendes im Ausstellungsraum stehen mit passendem Rabatt oder man guckt weiter.

  • Ich denke, dass die Qualität auch nie wieder besser werden wird. Für die "Ewigkeit" kann und will keiner mehr bauen.

    Sehe ich auch so.



    Hält es lange, ist der Preis noch ungerechtfertigter als jetzt.

    Das ist aber ein widerspruch. Wenn die Haltbarkeit besser = länger wäre, lässt sich der jetzt (zu) hohe Anschaffungspreis noch eher rechtfertigen. Nicht umgekehrt.


    Kann man "schrauben", hat man die Zeit dazu (auch um es sich anzueignen), dann kann man mit älteren gebrauchten Autos auch wahnsinnig glücklich werden. Die meisten leben mit dem wie es aktuell ist.

    Es gibt halt auch etwas dazwischen! Wie ich es schon beschrieben habe.


    Zur Reparaturfreundlichkeit will ich nicht zwingend pauschalisieren, aber es gibt da schon ein Bruch zu der Zeit, als immer mehr elektrische Bauteile Einzug gehalten haben. Mechanik ist das eine, Elektronik das weitere und Software nimmt immer stärker Platz 3 ein.

    Natürlich wird es kontinuierlich schlechter. Ganz klar. Aber bei Japanern aus den 2000er Jahren waren/sind wenigstens noch so gut = langlebig gebaut dass solche Teile auch noch nach 20 Jahren funktionieren und nur selten ausgetauscht werden müssen.


    Wenn ich beim letzten Punkt noch die "vergeudete" Zeit einbeziehen für Werkstattbesuche, eigene "Fehleranalysen", Recherchen, Ärger mit der Kiste unterwegs, usw. dann schrumpft für mich persönlich der finanzielle Aufwand. Es mag sein, dass man draufzahlt...die wahrscheinlich ist hoch (gebe ich zu), aber ich halte diesen für überschaubar.

    Sicher, dass du von Japanern redest? Das kann ich nämlich nicht so bestätigen aus eigener Erfahrung.

    Meine Fahrzeuge:
    - Mazda 6 MPS, Bj. 2006 [seit 2011]

    - Mazda RX-7 SA, Bj. 1981 [seit 1981]

    - Lexus LS 430, Bj. 2005 [seit 2019]

    - Toyota Aristo V300, Bj. 2003 [seit 2025]

    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 FL, Bj. 2002 [seit 2017]

    - Mazda 929 HC 3,0 V6, Bj. 1989 [seit 2021]

    - Mazda 6 GY 4WD 2,3i, Bj. 2003 [seit 2024]


    - Mazda 6 GG 2,3i GT, Bj. 2002 [2007-2011]
    - Mazda Xedos 6 2,0i V6, Bj. 1998 [2016-2025]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Blau, Bj. 1998 [2014-2018]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Grün, Bj. 2000 [2019-2025]

  • Punkt 2: missverständlich von meiner Seite: ich halte die Preise jetzt schon für ungerechtfertigt. Sollte es dazu kommen, dass die Qualität besser werden sollte, dann wird der Hersteller den Geldbeutel noch weiter öffnen wollen und die Preise noch weiter Hochschrauben. Die Mehrkosten spiegeln mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht den Qualitätssprung wieder. Daher sind die Preise dann noch ungerechtfertigter als aktuell.


    Punkt 5: ich rede hier nicht von Japanern. Die spielen was Haltbarkeit angeht schon weit oben mit (unsere Erfahrung, aber auch nur mit sehr kleiner Stichprobe). Wir sind, was unsere Autos angeht, nicht markengebunden. Wir gucken, was es für das Geld gibt und uns zusagt und das auch bei recht fixem Budget. Die Qualität der großen Europäer ist da schon eher untere Schublade. Amerikaner kann ich nicht beurteilen...mit den Wagen bin ich nie warm geworden.

  • Sollte es dazu kommen, dass die Qualität besser werden sollte, dann wird der Hersteller den Geldbeutel noch weiter öffnen wollen und die Preise noch weiter Hochschrauben.

    Glaube ich nicht, wenn man davon ausgeht ein Hersteller würde das alleine machen. Weil die Fzg-Preise schon gewissen politischen Charackter haben und sich auch am Markt orientieren


    ich rede hier nicht von Japanern.

    Ich schon! Wir sind ja in einem Mazda Forum! ;) 8)



    Wir sind, was unsere Autos angeht, nicht markengebunden. Wir gucken, was es für das Geld gibt und uns zusagt und das auch bei recht fixem Budget.

    Wenn man sich so offen bewegt und vorallem die Qualität außen vor läßt kann man schon ziemlich enttäuscht werden und in späteren Jahren teure Reparaturen zahlen müssen.

    Deswegen versuche ich ja zu erklären, dass es anders auch geht.

    Meine Fahrzeuge:
    - Mazda 6 MPS, Bj. 2006 [seit 2011]

    - Mazda RX-7 SA, Bj. 1981 [seit 1981]

    - Lexus LS 430, Bj. 2005 [seit 2019]

    - Toyota Aristo V300, Bj. 2003 [seit 2025]

    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 FL, Bj. 2002 [seit 2017]

    - Mazda 929 HC 3,0 V6, Bj. 1989 [seit 2021]

    - Mazda 6 GY 4WD 2,3i, Bj. 2003 [seit 2024]


    - Mazda 6 GG 2,3i GT, Bj. 2002 [2007-2011]
    - Mazda Xedos 6 2,0i V6, Bj. 1998 [2016-2025]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Blau, Bj. 1998 [2014-2018]
    - Mazda Xedos 9 2,5i V6 Grün, Bj. 2000 [2019-2025]

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!